Produktbeschreibung und Verbraucherinformationen
nasic® Nasenspray
Dieses Nasenspray soll die Nase nicht nur schnell befreien, sondern zusätzlich die Heilung der geschädigten Schleimhaut unterstützen. Durch die Wirkstoffkombination aus Xylomentazolinhydrochlorid und Dexpanthenol kann nicht nur der Schnupfen gelindert, sondern auch die gereizte Nasenschleimhaut beruhigt werden.
Anwendungsgebiete
Nasic® Nasenspray wird bei Schnupfen, zur Abschwellung der Nasenschleimhaut und zur unterstützenden Behandlung der Heilung von Haut- und Schleimhautläsionen verwendet. Das Nasenspray kann auch zur Behandlung von anfallsweise auftretendem Fließschnupfen und zur Behandlung einer Nasenatmungsbehinderung nach operativen Eingriffen an der Nase verwendet werden. Nasic® Nasenspray eignet sich auch für Kinder.
Wirkstoffkombination
Der hochdosierte (5%) Wirkstoff Dexphanthenol ist ein Vitamin-Abkömmling, der schleimhautschützend und bei Wunden heilungsfördernd wirkt. Dexphanthenol versorgt die geschädigten Zellen mit Stoffen, die sie zur Regeneration benötigen.
Das Xylometazolin kann die Nasenatmung schon nach kurzer Zeit verbessern und macht die verstopfte Nase wieder frei. Durch das Xylometazolin werden die Gefäße in der Nasenschleimhaut verengt, wodurch die Schleimhäute abschwellen können. Durch diese abschwellende Wirkung werden die Nebenhöhlen wieder effektiv belüftet und Viren können sich nicht so leicht festsetzten. Der Wirkstoff besitzt gefäß- und schleimhautabschwellende Eigenschaften und wirkt dadurch entzündlichen Erkrankungen entgegen.
Krankheitsbild / Indikation
Das Präparat ist ein Nasenspray.
Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch Schleimhautabschwellung.
Dexpanthenol ist ein Abkömmling des Vitamins Pantothensäure, das sich durch wundheilungsfördernde und schleimhautschützende Eigenschaften auszeichnet.
Das Arzneimittel wird angewendet zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen und zur unterstützenden Behandlung der Heilung von Haut- und Schleimhautläsionen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica) und zur Behandlung der Nasenatmungsbehinderung nach operativen Eingriffen an der Nase.
Gegenanzeigen / Kontraindikation
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Xylometazolin oder Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn bei Ihnen eine trockene Entzündung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) vorliegt,
- bei Zustand nach operativer Entfernung der Zirbeldrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen,
- bei Säuglingen und Kleinkindern unter 6 Jahren.
Dosierung
Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird bei Erwachsenen und Schulkindern nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß in jede Nasenöffnung eingebracht. Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Empfindlichkeit und der klinischen Wirkung.
Dauer der Anwendung
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollte grundsätzlich der Arzt befragt werden. Dauergebrauch kann zu chronischer Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
Überdosierung
Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten, z.B. in Folge einer Überdosierung oder versehentlichen oralen Aufnahme, können folgende Wirkungen auftreten:
Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, Blaufärbung von Lippen (Zyanose), Übelkeit, Krämpfe, Herz- und Kreislaufstörungen, wie z.B. Herzrhythmusstörungen (Tachykardie, Bradykardie, kardiale Arrhythmie), Kreislaufkollaps, Herzstillstand, Bluthochdruck (Hypertonie); Lungenfunktionsstörungen (Lungenödem, Atemstörungen), psychische Störungen. Außerdem können Schläfrigkeit, Erniedrigung der Körpertemperatur, Verminderung der Herzfrequenz, schockähnlicher Blutdruckabfall, Aussetzen der Atmung und Koma eintreten.
Vergessene Einnahme
Wenden Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis an, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig | mehr als 1 Behandelter von 10 |
Häufig | 1 bis 10 Behandelte von 100 |
Gelegentlich | 1 bis 10 Behandelte von 1.000 |
Selten | 1 bis 10 Behandelte von 10.000 |
Sehr selten | weniger als 1 Behandelter von 10.000 |
Nicht bekannt | Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar |
Nervensystem
Sehr selten: Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern)
Herz-Kreislaufsystem
Selten: Herzklopfen, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung (Hypertonie)
Sehr selten: Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
Atemwege
Häufigkeit nicht bekannt: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen
Sehr selten: Nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten
Muskel- und Skelettsystem
Sehr selten: Krämpfe (insbesondere bei Kindern)
Immunsystem
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut)
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
- wenn Sie mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden,
- bei erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere grünem Star (Engwinkelglaukom),
- bei Patienten mit schweren Herz- und Kreislauferkrankungen (z.B. koronarer Herzkrankheit) und Bluthochdruck (Hypertonie),
- bei Patienten mit Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom),
- bei Stoffwechselstörungen, wie z.B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes),
- bei der Stoffwechselerkrankung Porphyrie,
- bei Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie).
Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Kinder
Langfristige Anwendung und Überdosierung, vor allem bei Kindern, sind zu vermeiden. Die Anwendung bei höherer Dosierung darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Das Präparat enthält eine Wirkstoffkonzentration, die für Erwachsene und Schulkinder bestimmt ist und somit für Säuglinge und Kleinkinder unter 6 Jahren nicht geeignet ist. Hierfür stehen Nasensprays mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Schwangerschaft
Fragen Sie vor der Einnahme / Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Xylometazolinhydrochlorid bei Schwangeren vorliegen. Eine Anwendung in der Stillzeit sollte unterbleiben, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid in die Muttermilch übergeht.
Wechselwirkungen
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei gleichzeitiger Anwendung dieses Arzneimittels mit bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.
Hersteller: MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH
AdresseMCM Klosterfrau
Vertriebsgesellschaft mbH
Köln Mitte
Gereonsmühlengasse 1-11
50670 Köln
MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH im Web
MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH
Klosterfrau ist ein traditionelles Unternehmen, welches seinen Ursprung 1826 die Klosterfrau Maria Clementine Martin fand. Die Klosterfrau gründete das kleine Unternehmen zur Herstellung von Heilmitteln und um Ihr umfangreiches Wissen über die Heilkräfte der Natur auch anderen Menschen zu vermitteln.
Heute gehört das Klosterfrau Unternehmen national und internationalen zu den führenden Anbietern im Bereich der Selbstmedikation in Europa und vertreibt neben dem bekannten Klosterfrau Melissengeist über 200 weitere Produkte.
Neben Firmen wie die Cassella-med GmbH & Co. KG und die Divapharma GmbH, die unter anderem auch zur Klosterfrau-Gruppe gehören, bestehen auch Kooperationen zu namhaften Handelspartnern wie der Reckitt Benckiser Deutschland GmbH, der Schweizer Ricola AG und der Ansell GmbH.
Wissenschaftliche Kompetenz, Innovation, Produkte mit höchstem Qualitätsanspruch sowie die Kooperation mit namhaften Partnern führen zu einer Sortimentsstruktur, die sich in weiten Teilen durch Marktführerschaft in den einzelnen Segmenten auszeichnet.
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