Produktbeschreibung und Verbraucherinformationen
Magnesium Verla® N Dragées
Magnesium spielt im menschlichen Körper eine wichtige Rolle. Ein erhöhter Magnesiumbedarf zum Beispiel in der Schwangerschaft sowie der Verlust über den Urin oder Darm können zu einem Magnesiummangel führen. Hier können Magnesium Verla® N Dragées den Bedarf ausgleichen.
Wirkung von Magnesium
Magnesium ist maßgeblich an dem Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und als Bestandteil vieler Enzyme ermöglicht Magnesium grundlegende Stoffwechselvorgänge wie zum Beispiel die Nutzung von Kohlenhydraten. Magnesium beeinflusst auch die Muskelbewegungen und Nervenreize und wirkt dabei oft als Gegenspieler des Kalziums. In dieser Funktion regelt das Magnesium die Durchlässigkeit und Stabilität der Zellwände und wirkt hemmend auf die Reizübertragung von den Nerven auf die Muskel. So können Muskelkrämpfe unterbunden werden. Im Zusammenspiel mit Phospholipiden und Eiweißen dient Magnesium auch dem Aufbau des Organismus.
Magnesiummangel
Ein Magnesiummangel kann einerseits durch Mangelernährung und Aufnahmestörungen, andererseits durch erhöhten Verbrauch entstehen. Ein erhöhter Verbrauch besteht in der Schwangerschaft und Stillzeit, in Stresszeiten, bei Leistungssportlern, bei Herzerkrankungen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Magnesiummangel kann sich in einer Vielfalt von Beschwerden äußern. Darunter fallen unter anderem folgende Symptome:
- Waden- und Zehenkrämpfe
- Lidzucken
- Nervosität
- Verspannungen im Schulter-, Rücken und Nackenbereich
- Kopf- und Herzschmerzen
- Vorzeitige Wehen in der Schwangerschaft
- Innere Unruhe
Wirkung und Anwendung von Magnesium Verla® N Dragées
Magnesium Verla® N Dragées können den Magnesiummangel beseitigen. Die Einnahme kann dann hilfreich sein, wenn der Körper nicht ausreichend mit Magnesium versorgt ist und Magnesiummangel-Beschwerden auftreten.
Krankheitsbild / Indikation
Das Arzneimittel wird angewendet bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Gegenanzeigen / Kontraindikation
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Magnesiumcitrat oder Magnesiumbis(hydrogen-L-glutamat) sind.
- wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung mit Ausscheidungshemmung oder Flüssigkeitsmangel des Körpers leiden oder zu Infektsteinen (Calcium- Magnesium-Ammoniumphosphatsteine) neigen.
Dosierung
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die Dosierung richtet sich nach dem Grad des Magnesiummangels.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
3 mal täglich 1-3 magensaftresistente Tabletten (entsprechend 120-360 mg Magnesium).
Dauer der Anwendung
Empfehlenswert ist eine Einnahme über 4 Wochen. Auch eine Dauertherapie (über Jahre) ist bei normaler Nierenfunktion unbedenklich, da überschüssiges Magnesium über die Niere ausgeschieden wird.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als Sie sollten, können Nebenwirkungen verstärkt auftreten.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
Gelegentlich können weiche Stühle oder Durchfall auftreten. Sie können Folge einer hochdosierten oralen Magnesiumbehandlung sein. Selten kann es zu Müdigkeitserscheinungen kommen. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits eine erhöhte Magnesiumkonzentration im Blut erreicht ist.
Bei Auftreten störender Durchfälle soll die Tagesdosis verringert werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich, wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist; dann ist eine vorsichtige Dosierung erforderlich. In diesem Fall sollten Sie vor der Einnahme Ihren Arzt fragen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Aufbewahrung / Anwendung / Einnahme
Nehmen Sie die magensaftresistenten Tabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein.
Die Einnahme vor dem Essen erhöht die Aufnahme aus dem Magen-Darm-Kanal in den Blutkreislauf.
Wechselwirkungen
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Arzneimittel beeinflusst werden.
Bestimmte Antibiotika (Tetrazykline), Eisenpräparate und Natriumfluoridpräparate sollten zeitlich 3-4 Stunden versetzt zu diesem Arzneimittel eingenommen werden, um eine gegenseitige Beeinträchtigung der Aufnahme ins Blut zu vermeiden.
Inhaltsstoffe / Wirkstoffe
- Magnesium L-hydrogenglutamat 4-Wasser- Magnesium Ion
- 90 mg Magnesium L-hydrogenglutamat
- Trimagnesium dicitrat 9-Wasser
- 40 mg Magnesium Ion
- 205 mg Trimagnesium dicitrat
- Calcium carbonat
- Dimeticon 350
- Eudragit L 100 - 55
- Glucose Lösung
- Glycerol 85%
- Kalium dihydrogenphosphat
- Macrogol 35000
- Macrogol 6000
- Montanglycolwachs
- Povidon K25
- Saccharose
- Talkum
- Titan dioxid
- Triethyl citrat
- Vanillin
- 0.01 BE Gesamt Kohlenhydrate
Hersteller: Verla-Pharm Arzneimittel
Verla-Pharm Arzneimittel
Der Apotheker H. J. v. Ehrlich begann 1949 nach Kriegsende mit dem Wiederaufbau und der Gründung seines Unternehmens in Tutzing am Starnberger See unter dem Namen VERLA als Von Ehrlichs Reichenberger Löwen Apotheke, als Erinnerung an die lange Apothekertradition seiner Familie.
Mittlerweile hat sich das Unternehmen an drei Standorten in Tutzing entwickelt und beschäftigt ca. 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Verla-Pharm Arzneimittel
Insgesamt 39 verschiedene Arzneimittel in unterschiedlichen Darreichungsformen sind derzeit von Verla-Pharm auf dem Markt. Die Einsatzgebiete reichen von der Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche über vegetative Störungen bis hin zur Behandlung von Bluthochdruck. Zudem werden die Präparate aus dem Hause Verla auch zur Behandlung von gynäkologischen Beschwerden und bei Stoffwechselerkrankungen angewendet.
Umweltpolitik
Besonderes Augenmerk wird bei Verla-Pharm auf den Umweltschutz gelegt. Zu diesem Zweck werden alle Mitarbeiter des Unternehmens umfangreich geschult und informiert, mit dem Ziel, jeden Einzelnen in allen Abteilungen für die übergeordnete Präferenz des Schutzes der Lebensgrundlagen zu sensibilisieren. So wird ganz bewusst auf einen sparsamen Umgang mit den Ressourcen Flora, Fauna, Boden, Luft, Wasser, Energie und Rohstoffe geachtet. Es wurde ein in Europa gültiges Umweltmanagementsystem (EMAS) nach einer „Öko-Audit-Verordnung“ und der DIN 14001 eingeführt, welches alle teilnehmenden Unternehmen verpflichtet, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus den Umweltschutz aktiv zu praktizieren und zu fördern und eine Umwelterklärung herauszugeben. Seit dem Jahr 2004 werden dank Photovoltaikmodule ca. 200.000 kWh Strom aus Sonnenenergie produziert und so die Atmosphäre um ca. 160 Tonnen CO2 entlastet werden.
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Alternative Arzneimittel
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