Produktbeschreibung und Verbraucherinformationen
GeloMyrtol® forte
GeloMyrtol® forte ist ein Medikament der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co.KG und kann bei einer Atemwegsinfektion, sowohl bei ersten Anzeichen als auch im fortgeschrittenen Stadium, angewendet werden.
Wirkung von GeloMyrtol® forte
Der in GeloMyrtol® enthaltene Wirkstoff Myrtol durchströmt die Atemwege und unterstützt dort die körpereigenen Selbstreinigungskräfte. Dadurch wird der Schleim schnell gelöst und die Krankheitserreger werden natürlich bekämpft. Durch das Myrtol werden die Atemwege befreit.
Anwendungsgebiet
Der Wirkstoff Myrtol eignet sich besonders zur Behandlung von akuter und chronischer Bronchitis oder zum Lösen von Schleim in Folge einer Nasennebenhöhlenentzündung.
Weitere Packungsgrößen
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Krankheitsbild / Indikation
Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel bei akuten Infekten der Atemwege.
Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung der Beschwerden (zur Schleimlösung) bei akuter Bronchitis und akuter Sinusitis.
Gegenanzeigen / Kontraindikation
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
- bei entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darmbereich und im Bereich der Gallenwege sowie bei schweren Lebererkrankungen,
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Eucalyptusöl, Süßorangenschalenöl, Myrtenöl oder Zitronenöl sowie Cineol, den Hauptbestandteil von Eucalyptusöl, oder einen der sonstigen Bestandteile,
- bei Säuglingen und Kindern unter 6 Jahren
Dosierung
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in der Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 3 - 4 mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel ein.
Da keine ausreichenden Untersuchungen für die Anwendung bei Kindern vorliegen, wird die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern vom 6. bis zum vollendeten 11. Lebensjahr nicht empfohlen.
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Verlauf der Erkrankung.
Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:
Benachrichtigen Sie bitte ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden. Möglicherweise treten die unten aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf.
Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben?
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Anwendung, wie von ihrem Arzt verschrieben oder in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.
Nebenwirkungen
Häufig können Magen oder Oberbauchschmerzen auftreten, gelegentlich allergische Reaktionen (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), gelegentlich Entzündung der Magenschleimhaut oder der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder andere Verdauungsstörungen, gelegentlich Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen oder Schwindel.
Sehr selten sind anaphylaktische allergische Reaktionen mit Kreislaufversagen beobachtet worden.
Sehr selten können nach Einnahme des Arzneimittels vorhandene Nieren- und Gallensteine in Bewegung gesetzt werden.
Gegenmaßnahmen
Sollten sie eine der oben genannten Nebenwirkungen, insbesondere allergische Reaktionen mit Atemnot oder Kreislaufstörungen beobachten, setzen Sie das Arzneimittel ab und informieren Sie sofort einen Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
Informieren Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht hier aufgeführt sind.
Patientenhinweise
Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich:
- bei länger anhaltenden oder sich verschlimmernden Beschwerden, beim Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eitrigem oder blutigem Auswurf sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
- Die Kapseln dürfen nicht zur Behandlung von Kindern geöffnet und der Kapselinhalt zur Inhalation verwendet oder mit Kindernahrung bzw. Getränken vermischt werden.
- Patienten mit Asthma bronchiale, Keuchhusten oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, sollten das Präparat nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.
- in Bezug auf Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Schwangerschaft
in der Schwangerschaft:
- Da keine Untersuchungen an schwangeren Frauen vorliegen, darf das Arzneimittel in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung durch den Arzt verordnet werden.
in der Stillzeit:
- Wegen der der fettlöslichen Eigenschaften der Wirkstoffe ist mit einem Übertritt in die Muttermilch zu rechnen. Daher darf das Arzneimittel in der Stillzeit nicht angewendet werden.
Aufbewahrung / Anwendung / Einnahme
Nehmen Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung in der Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Das Arzneimittel soll eine halbe Stunde vor dem Essen mit reichlich kalter Flüssigkeit eingenommen werden. Bei akuter Bronchitis kann die letzte Dosis vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
Wechselwirkungen
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Die Wirkungen anderer Arzneimittel können abgeschwächt und/oder verkürzt werden. Die Datenlage zu Wechselwirkungen ist jedoch noch unzureichend.
Fragen Sie daher Ihre/n Ärztin/Arzt, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel anwenden.
Hersteller: G. Pohl-Boskamp GmbH & Co.KG
AdresseG. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
Kieler Straße 11
25551 Hohenlockstedt
G. Pohl-Boskamp GmbH & Co.KG im Web
G. Pohl-Boskamp GmbH & Co.KG
Das 1835 durch Wilhelm Rose gegründete Unternehmen zur Arzneimittelherstellung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Darreichungsformen von Medikamenten zu verbessern, um die Einnahme zu erleichtern. So gelang es, bewährte und hochwirksame Arzneistoffe in Gelantinekapseln zu „verpacken“, wodurch die Einnahme angenehmer ist.
Nitrolingual®, eine Weltmarke
Pohl-Boskamp stellte 1967 als erstes Pharmaunternehmen überhaupt ein sublingual wirkendes Akutnitrat zur Anwendung als Spray für Angina pectoris-Patienten namens Nitrolingual® her. Diese Darreichungsform machte das enthaltene Nitroglycerin sicherer und anwendungsfreundlicher und bald wurde aus diesem Präparat eine Weltmarke, welche mittlerweile in 40 Ländern weltweit vertrieben wird.
Therapiegebiete
- Harn-Wege
- Atemwege
- Herz-Kreislauf
- Parasiten
- Beruhigung und Schlaf und
- Magen und Darm
Das Unternehmen und die Umwelt
Im Jahr 2008/2009 wurde das erste Modul innovativer Soalaranlagen in Betrieb genommen. Dadurch wird Sonnenenergie von Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt. Diese klimafreundlichen Photovoltaikanlagen sollen noch 2011 auf insgesamt 16.000 qm auf den firmeneigenen Dachflächen ausgeweitet werden. Künftig können so jährlich mehr als 1 Million Kilowattstunden Energie erzeugt werden. Dies entspricht einer Einsparung von 700 Tonnen klimaschädlichen CO2. Auf diese Weise leistet das Pharmaunternehmen zum weltweiten Klimaschutz einen wichtigen Beitrag.
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Informationen zur Darreichungsform Kapseln
Die Darreichungsform "Kapseln" gehört zu den am meist verbreitesten Darreichungsformen bei Medikamenten.
Kapseln sind feste, normalerweise einzeldosierte Arzneizubereitungen. Die Kapseln können in Form, Farbe und Größe variieren, mit einer harten oder weichen Hülle. Kapseln werden üblicherweise mit etwas Flüssigkeit eingenommen und können den Wirkstoff entweder in Pulverform, als Granulat, Gel oder Flüssigkeit enthalten.



















