Sie sind sehr schmerzhaft und treten meist nachts auf: Wadenkrämpfe. Häufig betroffen sind Sportler, aber auch Frauen, besonders während der Schwangerschaft. Für gewöhnlich liegen Wadenkrämpfen keine ernsthaften Erkrankungen zu Grunde. Treten sie jedoch öfter auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Ein Muskelkrampf in der Wade wird durch eine kurzzeitige Fehlfunktion der Nerven ausgelöst. Damit sich ein Muskel bewegen kann, wird von feinen Nerven, die mit den Muskelfasern verbunden sind, ein Reiz zum Gehirn geschickt. Dieser Reiz regt die Muskelfasern zum Zusammenziehen an und der Muskel spannt sich an und entspannt sich wieder. Gibt der Nervenreiz aber fälschlicherweise nicht den Befehl zum Entspannen, verkrampft sich der Muskel und es kommt zum Wadenkrampf.
Ursachen für einen Wadenkrampf
Häufig ist ein Magnesiummangel schuld an nächtlichen Wadenkrämpfen. Vor allem im Sommer, wenn man schwitzt, gehen viele Elektrolyte, zu denen auch Magnesium gehört, verloren. Ohne Elektrolyte ist das Muskelgewebe reizbarer und die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Muskulatur verkrampft ist höher. Sportler haben besonders häufig mit Muskelkrämpfen aufgrund von Überanstrengung zu kämpfen. Als weitere Ursachen kommen auch Gefäßerkrankungen wie Krampfadern, Schwangerschaft, bestimmte Medikamente wie Entwässerungsmittel oder Nervenerkrankungen, beispielsweise bei Diabetes mellitus in Frage.
Erste Hilfe bei einem Wadenkrampf
Ein Muskelkrampf in der Wade ist sehr schmerzhaft. Schnelle Linderung der Schmerzen wird durch eine Massage der betroffenen Muskeln, sowie das langsame Strecken des Beines, wobei die Zehen in Richtung Schienbein gezogen werden, erreicht. Wenn man das Bein wieder strecken kann, am besten nicht gleich wieder hinlegen, sondern noch etwas umherlaufen und dabei ganz bewusst mit dem betroffenen Bein auftreten. Treten die Krämpfe nur gelegentlich auf und wurde von Arzt keine zu Grunde liegende Krankheit diagnostiziert, können vorübergehend auch Magnesiumpräparate wie Biolectra Magnesium forte, Magnesium Verla N Dragees, Magnesium M oder Magnetrans eingenommen werden.
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Weiterführende Informationen – Externe Links
++ Artikel zum Thema Wadenkrämpfe
++ Ursachen von Wadenkrämpfen
++ Artikel in der Apotheken-Umschau über nächtliche Wadenkrämpfe
Weiterführende Informationen – Blogs
++ Blog zum Thema nächtliche Wadenkrämpfe
++ Wadenkrämpfe aufgrund von Magnesiummangel
++ Therapie von Wadenkrämpfen
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