4. Mai 2011, 13:07 Uhr

Propolis, das natürliche Antibiotikum der Bienen

Propolis findet schon länger Anwendung als natürliches Mittel bei Hautirritationen, zur Wundbehandlung oder zur Schmerzlinderung. Dabei kann man Propolis auf unterschiedliche Arten anwenden, als Creme, Tinktur, Pulver oder in Form von Halsbonbons. Doch woher stammt Propolis eigentlich und wie wird es hergestellt?

„Hersteller“ von Propolis sind tatsächlich Honigbienen. Bienen stellen neben Gelée Royale und Honig auch diese harzige Masse her, um damit Spalten und Ritzen zu verschließen. Propolis besitzt eine antibiotische und Keim- und Pilzabtötende Wirkung. Diese Eigenschaft ist es, warum sich in Bienenstöcken, in welchen immerhin warme Temperaturen um die 35°C herrschen, also ideal für die Vermehrung von Pilzen und Keimen, kaum Bakterien und Krankheiten ausbreiten. Denn Bienen überziehen beinahe alle Oberflächen in ihrem Stock, unter anderem auch die Wabenzellen der Brut, mit Propolis. Auch Fremdkörper oder zur Strecke gebrachte Eindringlinge werden mit diesem Harz umschlossen.
Herstellen tun Bienen Propolis aus gesammelten Harzen von Knospen und Bäumen, Pollen, Bienenwachs, Speichelsekret und ätherischen Ölen, sowie Mineralien und Vitaminen, was dann eine zähe gelblich-braune Masse ergibt.

Propolis zur Anwendung bei Menschen

Man sagt, dass mit Propolis eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheiten behandelt werden kann. Propolis kann ähnlich wie Antibiotika wirken, indem es Pilze und Krankheitserreger direkt bekämpft. Auch wird Propolis eine immunstärkende Wirkung bei Erkältungen nachgesagt, und kann zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen beitragen. Es ist sowohl innerlich als auch äußerlich anwendbar, jedoch kann Propolis auch Allergien auslösen, weshalb man vor einer Anwendung den Arzt zu Rate ziehen sollte.

Die Anwendung von Propolis bei Tieren

Dadurch, dass Propolis ein reines Naturprodukt ist, kann es auch bei Tieren wie Hunde, Katzen, Pferden oder Kleintieren angewendet werden. Vor allem in Form von Salben oder Cremes kann es auf kleinere Verletzungen und sogar Brandwunden aufgetragen werden. Auch bei spröden Pfoten oder um die Pfoten im Winter vor dem aggressiven Streusalz zu schützen, kann Propolissalbe aufgetragen werden. Bei Pferden kann Propolis auch bei Wunden an den Beinen oder dem Fesselkopf angewendet werden, um einem Eindringen von Fremdkörpern und Bakterein vorzubeugen. Jedoch sollte man vor allem bei Hunden, Katzen und Kleintieren darauf achten, nur Produkte ohne zugesetzten Alkohol zu verwenden.

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Eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte aus Propolis finden Sie hier.

Weiterführende Informationen – Externe Links

++ Wikipedia zum Thema Propolis
++ Informationen zur Anwendung von Propolis
++ Informationen rund um das Thema Propolis

Weiterführende Informationen – Blogs

++ Artikel zum Thema Propolis
++ Blogthema zur Behandlung mit Propolis
++ Blog zum Thema Entwurmen mit Propolis

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Ein Kommentar bei “Propolis, das natürliche Antibiotikum der Bienen”
  1. [...] Im Reiseland gibte es oftmals auch spezielle Mittel gegen einheimische Krankheiten, diese helfen oft besser, da sie exakt auf Krankheit abgestimmt sind. Die Heilmittel werden dabei häufig auf schonendem Weg gewonnen und besser als starke Medikamente. So gibt es Beispielsweise Heilmitte, das von Bienen “produziert” werden. [...]

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