24. Juli 2012, 13:42 Uhr

Gesund grillen – Kleine Tipps mit positiver Wirkung auf die Gesundheit

Das Wetter verspricht warm und beständig zu bleiben, die Freunde sind eingeladen, der Grill aufgestellt und die Vorfreude auf einen entspannten Grillabend steigt. Leider hört man immer wieder, dass gerade beim Grillen giftige und gefährliche Stoffe entstehen. Beachtet man jedoch ein paar Ratschläge, ist das Gegrillte nicht nur lecker, sondern auch gesund.

Wie entstehen gesundheitsgefährdende Stoffe beim Grillen?

Beim Grillen entstehen krebserregende Stoffe wie Benzpyren und Nitrosamine, sie entstehen, wenn Fett, Marinade oder Wasser auf die Kohle tropfen. Benzpyren ist in dem dadurch entstehenden Rauch enthalten. Mit dem Rauch schlägt sich der Schadstoff auf das Grillgut nieder und auch Umstehende und Nachbarn atmen die Substanz ein. Benzpyren entsteht auch, wenn man das Fleisch so lange der Hitze auf dem Grill aussetzt, bis sich eine Kruste bildet. Darin sind Mengen von 5,8 bis 8,0 Mikrogramm pro Kilogramm Fleisch an Benzpyren enthalten. Unglaublich aber wahr: Dies entspricht dem Rauch von etwa 600 Zigaretten!
Auch sollte man darauf verzichten gepökeltes wie beispielsweise Speck, Wiener, Kasseler oder Fleischwurst zu grillen. Im Pökelsalz ist Nitrit enthalten, welches sich unter Hitzeeinwirkung mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu krebserregenden Nitrosaminen verbindet.

Lässt die Entstehung giftiger Substanzen verhindern?

Eine gesündere Alternative zum Holzkohlegrill wäre natürlich der Elektrogrill oder ein Gasgrill. Doch oftmals mag dabei richtiges Grillvergnügen nicht aufkommen. Wer auf das Feuer nicht verzichten möchte, sollte die Holzkohle richtig durchglühen lassen, ehe das Grillgut auf den Grill gelegt wird. Wer Fettauffangschalen aus Aluminium verwendet, verhindert die Entstehung von giftigem Rauch, da Fett und Fleischsaft in der Aluschale aufgefangen werden.

Weitere Tipps für gesundes Grillen

Gerade für die Zubereitung von Marinaden, oder zum Bestreichen des Grillfleisches wird Öl benötigt. Auf Sonnenblumen-, Maiskeim-, oder Weizenkeimöl sollte verzichtet werden. Diese Öle enthalten zwar wertvolle ungesättigte Fettsäuren, diese oxidieren jedoch unter Hitzeeinwirkung zu gesättigten Verbindungen. Diese sind verantwortlich für die Entstehung des “schädlichen” Cholesterins und können damit längerfristig mitunter Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Für Salatdressings sind diese Öle jedoch sehr gut geeignet und sehr gesund. Besser geeignet zum Grillen ist Olivenöl, denn es kann hohen Temperaturen besser standhalten.
Rotes Fleisch, also Fleisch beispielsweise von Rind und Schwein, steht in Verdacht im Zusammenhang mit Darmkrebs zu stehen. Deshalb beim Grillen ruhig öfter mal zu Fisch, Pute oder Gemüsespießen greifen, immerhin ist das auch besser für die schlanke Linie geeignet und reich an wichtigen Nährstoffen.

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Beim Grillen gesündigt? Hier finden Sie hilfreiche Präparate zur Gewichtsreduktion.

Video-Ratgeber zum Thema gesunde Ernährung

Autor :: arzneimittel.de - Redaktionsteam

Tobias Boltze
Redaktionsleitung

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