Statistiken zeigen, dass sich das Bewusstsein der Menschen dahingehend verändert, dass der Erhalt und die Förderung der Gesundheit immer wichtiger werden. Da Herzerkrankungen mittlerweile zu den häufigsten Todesursachen zählen, ist dieser Trend sehr positiv zu bewerten, dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, ihr Herz durch Ausdauersport zu kräftigen.
Um das Herz-Kreislauf-System zu stärken, gibt es unterschiedliche Trainingsmethoden. Das sogenannte Cardiotraining lässt sich zu Hause auf dem Stepper, dem Laufband oder dem Crosstrainer durchführen, oder im Freien durch Walking, Joggen, Fahrradfahren oder Schwimmen.
Wichtig für ein effektives Sportprogramm: Der richtige Trainingspuls
Der richtige Trainingspuls sollte zwischen 60 und 80 % der maximalen Herzfrequenz liegen. Wer es ganz genau errechnen möchte zieht sein Lebensalter von 220 ab, und multipliziert diesen Wert mit 0,6 (für Anfänger), 0,7 oder 0,8 (für Geübte). Wer beispielsweise 40 Jahre alt ist und nach langer Pause wieder mit dem Sport beginnen möchte, für den gilt: 220 – 40 = 180, 180 x 0,6 = 108 Schläge pro Minute. Bei geübten Sportlern kann man ganz grob sagen, dass der ungefähre Trainingspuls bei 180 – Lebensalter liegt. Wer jedoch mit einem Ausdauerprogramm beginnen möchte und vielleicht sogar eventuelle Vorerkrankungen vorliegen, der sollte vorab mit dem Arzt sprechen und sich einen individuellen Trainingsplan erstellen lassen. Damit das Training auch Erfolge aufweisen kann, sollte man sich wirklich dazu durchringen, anfangs drei Mal wöchentlich für mindestens eine halbe Stunde seine Ausdauer im Bereich des errechneten Trainingspulses zu trainieren. Zur Überprüfung des Zielpulses eignen sich sogenannte Pulsuhren. Vor allem Sportanfänger muten Ihrem Körper zu Beginn des Trainings oft zu viel zu. Wer mit einem Ausdauersport beginnt, wie beispielsweise Joggen, sollte sich vorerst an die einfache Regel halten, dass man sich während dem Laufen noch locker unterhalten können sollte, ohne aus der Puste zu geraten. Ist der erste Schritt getan und eine gewisse „Grundausdauer“ erreicht, beginnt langsam eine Verbesserung der Herz-Kreislaufregulation, die Muskulatur wird aufgebaut, die Gelenke stabilisieren sich und der Körperfettanteil reduziert sich. Ganz wichtig ist Geduld.
Wie wirkt sich das Ausdauertraining auf die Gesundheit aus?
Richtiges Herz-Kreislauf-Training bringt viele Vorteile. So schützt es vor koronaren Herzerkrankungen, stärkt das Immunsystem, verbessert die allgemeine Fitness, senkt den Ruhepuls, hilft Fett abzubauen und wirkt so gegen Übergewicht, Stress wird schneller abgebaut und Schlafstörungen können gelindert werden.
Wie kann die richtige Ernährung zum Erfolg beim Sport beitragen?
Während des Trainings benötigt der Körper wichtige Nährstoffe, die von den Muskeln in Energie umgewandelt werden können. Zu diesen Energielieferanten zählen allen voran Kohlenhydrate, aber auch Fette. Durch Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate werden in Form von Glykogen in den Muskeln, in der Leber und im Blut gespeichert. Dies ist wichtig, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, also eine kontinuierliche Kohlenhydratversorgung für die Muskeln zu garantieren. Sind die Glykogenspeicher in den Muskeln und in der Leber nicht ausreichend gefüllt, kann das zu Leistungseinbußen im Sport führen. Damit Muskeln aufgebaut und Knochen stabilisiert werden können, benötigt der Körper Proteine, also Eiweiß. Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine werden für einen funktionierenden Stoffwechsel und der Steuerung dieser Stoffwechselfunktionen gebraucht. Und auch bei der Regeneration nach dem Training, können basische Mineralstoffe helfen. Natürlich ist es wichtig, neben der ausgewogenen Ernährung auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Spezielle Sportlergetränke sind sehr gut dafür geeignet, die Mineralstoffspeicher wieder aufzufüllen, da durch Schwitzen viele dieser wichtigen Stoffe, wie Eisen, Magnesium oder Calcium ausgeschwemmt werden.




