Produktbeschreibung und Verbraucherinformationen
Iberogast
Iberogast ist ein rein pflanzliches Arzneimittel aus neun Heilpflanzen, das bei Magenbeschwerden schnelle und umfassende Linderung sowie den Magen ins Gleichgewicht bringen kann.
Anwendungsgebiet
Iberogast hat ein breites Wirkspektrum und kann zur Behandlung folgender Krankheiten angewendet werden:
Wirkung
Die Kombination von neun pflanzlichen Wirkstoffen ermöglicht ein breites Wirkspektrum. Iberogast enthält unter anderem Kamillenblüten, Melissenblätter, Kamille, Extrakte aus Angelika- und Süßholzwurzel, Kümmelfrüchte, Pfefferminzblätter, Mariendistelfrüchte sowie die Bittere Schleifenblume (Iberis amara). Sie ist nicht nur Namensgeberin, sondern auch Hauptbestandteil und hat eine regulierende Wirkung auf die Magenmuskulatur. Iberogast kann die Bewegung des Magens normalisieren und überflüssige Magensäure hemmen. Es kann bei Magenschmerzen, Sodbrennen und Blähungen helfen und die Schleimhaut schützen. Außerdem wirkt Iberogast antibakteriell und ist gut verträglich.
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Krankheitsbild / Indikation
Dieses Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Magen-Darm-Erkrankungen.
Es wird angewendet zur Behandlung von funktionellen und motilitätsbedingten Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizmagen- und Reizdarmsyndrom sowie zur unterstützenden Behandlung der Beschwerden bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis).
Diese Erkrankungen äußern sich vorwiegend in Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfen, Übelkeit und Sodbrennen.
Gegenanzeigen / Kontraindikation
Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
Bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegen die Wirkstoffe dieses Arzneimittels. Bei Kindern unter 3 Jahren darf dieses Arzneimittel nicht eingenommen werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Dosierung
Soweit nicht anders verordnet, wird dieses Arzneimittel 3mal täglich vor oder zu den Mahlzeiten in etwas Flüssigkeit wie folgt eingenommen:
Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren: 20 Tropfen
Kinder von 6 bis 12 Jahren: 15 Tropfen
Kinder von 3 bis 5 Jahren: 10 Tropfen
Grundsätzlich besteht keine Beschränkung der Anwendungsdauer. Die Dauer der Einnahme richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Überdosierung
Wenn Sie dieses Arzneimittel in zu großen Mengen eingenommen haben, sollen Sie beim nächsten Mal mit der Einnahme, wie vom Arzt verordnet oder in der Dosierungsanleitung beschrieben, fortfahren. Bisher ergaben sich keine Hinweise auf eine akute Überdosierung. Grundsätzlich ist aber der Alkoholgehalt zu berücksichtigen.
Vergessene Einnahme
Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, sollen Sie beim nächsten Mal mit der Einnahme, wie vom Arzt verordnet oder in der Dosierungsanleitung beschrieben, fortfahren.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Atembeschwerden auftreten. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollte das Präparat abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden.
Patientenhinweise
Wenn bei erstmaliger Anwendung dieses Arzneimittels die Beschwerden sich nicht bessern, sollte nach einer Woche ein Arzt aufgesucht werden, um organische Ursachen auszuschließen. Sollten sich die Beschwerden unter Einnahme dieses Arzneimittels verschlimmern oder neue Beschwerden hinzukommen, ist grundsätzlich ein Arzt aufzusuchen.
Bei Kindern unter 6 Jahren sollte bei Bauchschmerzen grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch bzw. empfohlener Dosierung ist keine Beeinträchtigung der Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen zu erwarten.
Lagerungsbedingungen
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
Das Arzneimittel darf nach Ablauf des angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden.
Schwangerschaft
Aus den vorliegenden Daten lassen sich keine Hinweise für Bedenken hinsichtlich der Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit ableiten. Gleichwohl soll dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.
Aufbewahrung / Anwendung / Einnahme
Vor Gebrauch schütteln.
Vor oder zu den Mahlzeiten in etwas Flüssigkeit einnehmen.
Wechselwirkungen
Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt.
Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt.
Inhaltsstoffe / Wirkstoffe
- 0.1 ml Angelikawurzel Tinktur (1:2,5-3,5), Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)- 0.2 ml Kamillenblüten Tinktur, (1:2-4), Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
- 0.1 ml Kümmel Tinktur, (1:2,5-3,5), Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
- 0.1 ml Mariendistelfrüchte Tinktur, (1:2,5-3,5), Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
- 0.1 ml Melissenblätter Tinktur, (1:2,5-3,5), Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
- 0.05 ml Pfefferminzblätter Tinktur, (1:2,5-3,5), Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
- 0.15 ml Schleifenblumen Tinktur, (1:1,5-2,5), Auszugsmittel: Ethanol 50% (V/V)
- 0.1 ml Schöllkraut Tinktur, (1:2,5-3,5), Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
- 0.1 ml Süßholzwurzel Tinktur, (1:2,5-3,5), Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V)
- Ethanol
Hersteller: Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH
AdresseSteigerwald Arzneimittelwerk GmbH
Havelstraße 5
64295 Darmstadt
Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH im Web
Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH
Seit mehr als 50 Jahren setzt sich die Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH für die wissenschaftliche Erforschung pflanzlicher Arzneimittel und Medikamente ein. Ihren Ursprung fand sie 1951, als sie von Karl Megerle als rein homöopathisches Unternehmen gegründet wurde. Seit dem gilt der Grundsatz des Unternehmens „Als Basis die Natur“.
Über 80 Produkte umfasste das Portfolio der Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH bereits im Gründungsjahr und wurde seitdem bis heute systematisch ausgebaut und optimiert.
Die Phytotherapie
Schon ab den 60er Jahren hat sich das Unternehmen auf pflanzliche Arzneimittel konzentriert. In kooperation mit namhaften universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, aber auch in eigenen Forschungslabors hat Steigerwald maßgeblich Anteil an der Entwicklung der heutigen rationalen und wissenschaftlich fundierten Phytotherapie.
Information von Arzt, Therapeut und Kunden
Die Information von Ärzten und Therapeuten zählt schon seit der Gründung zu den Hauptanliegen des Unternehmens um so aktuelle Forschungsergebnisse umgehend für die therapeutische Praxis zur Verfügung stellen zu können.
Als eines der ersten Unternehmen im Bereich der pflanzlichen Arzneimittel hat Steigerwald das Potential des Internets für die Gesundheitsinformation erkannt und genutzt. Bereits seit 1996 bietet es unter www.steigerwald.de und www.prophyto.de ein wachsendes Spektrum an Informationen zu pflanzlichen Arzneimitteln an.
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