Krankheitsbild / Indikation
- Bei Harnwegsinfektionen, auch zur Verhinderung von wiederholten Erkrankungen- Zur Harnansäuerung, um die Wirkung bestimmter Antibiotika zu verbessern (Ampicillinen, Carbenicillinen, Nitrofurane, Nalidixinsäure)
- Zur Verbesserung der Löslichkeit von Steinen in Niere und Harnblase (vor allem Infekt- und Phosphatsteinen)
- Zur Vermeidung von Steinneubildungen
Gegenanzeigen / Kontraindikation
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
- Schweren Nierenfunktionsstörungen
- Schweren Leberfunktionsstörungen
- Bestimmten Harnsteinleiden (Harnsäure- und Zystinsteine)
- Erhöhte Harnsäurespiegel (Gicht)
- Kindern unter 12 Jahren und Säuglingen
Nebenwirkungen
- Verschiebungen des Blut-pH-Wertes bei azidosegefährdeten Patienten in den sauren Bereich kann auftreten.- Es kann zu Erbrechen, Übelkeit, Schläfrigkeit und Reizbarkeit kommen.
Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!Nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen.
Informationen zur Darreichungsform Filmtabletten
Die Darreichungsform "Filmtablette" gehört zu den am meist verbreitesten Darreichungsformen bei Medikamenten.
Eine Filmtablette ist eine Tablette, die mit einer dünnen Schicht eines Polymers überzogen ist. Die Filmtablette unterscheidet sich von Dragees, welche mit Zucker überzogen sind. Der Polymerüberzug soll unangenehmen Geschmack überdecken, das Schlucken erleichtern, den Arzneistoff vor äußeren Einflüssen schützen und kann bei Bedarf auch magensaftresistent sein, damit der Wirkstoff erst im Darm freigesetzt wird.

















