Produktbeschreibung und Verbraucherinformationen
ACC® akut 600 Hustenlöser
ACC® akut Hustenlöser eignen sich zur Behandlung von verschleimtem Husten. Das Medikament wurde entwickelt um den Schleim zu lösen und das Abhusten des Schleims zu erleichtern.
Wirkung
Der in ACC® akut enthaltene Wirkstoff Acetylcystein besitzt eine schleimlösende Wirkung. Die Wirksamkeit beschränkt sich nicht nur auf die Fähigkeit, den Bronchialschleim zu spalten und den Abtransport des Schleims zu fördern. Der Wirkstoff unterstützt auch das körpereigene Abwehrsystem „Gluthation-System“. Dieses System ist ein effektiver Schutzmechanismus gegenüber freien Radikalen. Bei einer Bronchitis oder einer Entzündung der Atemwege, befinden sich unzählige Radikale in den Antemwegen. Durch die Zugabe von Acetylcystein kann mehr Gluthation im Körper gebildet werden, sodass das körpereigene Schutzsystem unterstützt wird.
Der ACC® akut 600 Hustenlöser kann den Schleim verflüssigen, sodass er leichter abgehustet werden kann. ACC® akut 600 Hustenlöser enthält zusätzlich 75 mg Vitamin C.
Weitere Packungsgrößen
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Krankheitsbild / Indikation
Arzneimittel zur Verflüssigung zähen Schleims in den Atemwegen
Es wird angewendet zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim
Gegenanzeigen / Kontraindikation
Das Präparat darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylcystein oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
Es darf wegen des hohen Wirkstoffgehaltes auch nicht bei Kindern unter 14 Jahren angewendet werden.
Dosierung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt nichts anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Präparat sonst nicht richtig wirken kann!
Jugendliche über 14 Jahre und Erwachsene: 2-mal täglich je 1/2 oder 1-mal täglich je 1 Brausetablette (entsprechend 600 mg Acetylcystein pro Tag)
Dauer der Anwendung
Wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4-5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
Überdosierung
Bei Überdosierung können Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten.
Schwerwiegende Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen wurden bisher auch nach massiver Überdosierung durch Einnahme von Acetylcystein nicht beobachtet. Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte dennoch Ihren Arzt.
Vergessene Einnahme
Wenn Sie einmal vergessen haben das Präparat einzunehmen oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Gelegentlich: Kopfschmerzen, Fieber, allergische Reaktionen (Juckreiz, Quaddelbildung, Hautausschlag, Atemnot, Herzschlagbeschleunigung und Blutdrucksenkung)
- Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Selten: Atemnot, Bronchospasmen - überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
- Gelegentlich: Mundschleimhautentzündungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
Sehr selten wurde über das Auftreten von Blutungen im Zusammenhang mit der Gabe von Acetylcystein berichtet, zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen.
Gegenmaßnahmen
Bei Auftreten von ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Präparat nicht nochmals eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an einen Arzt.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Patientenhinweise
Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut-und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden.
Vorsicht ist geboten, wenn Sie an Asthma bronchiale leiden oder ein Magen- oder Darm-Geschwür in der Vergangenheit hatten oder haben.
Bei Patienten mit Histaminintoleranz ist Vorsicht geboten. Eine längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da das Präparat den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z. B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine Besonderheiten zu beachten.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
Schwangerschaft
Schwangerschaft
Da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Acetylcystein bei Schwangeren vorliegen, sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
Stillzeit
Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein in die Muttermilch vor. Daher sollten Sie das Arzneimittel während der Stillzeit nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker.
Aufbewahrung / Anwendung / Einnahme
Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Mahlzeiten ein.
Lösen Sie bitte die Brausetablette in 1 Glas Trinkwasser auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.
Wechselwirkungen
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Antitussiva
Bei kombinierter Anwendung des Arzneimittels mit hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte. Fragen Sie daher vor einer kombinierten Anwendung unbedingt Ihren Arzt.
Antibiotika
Aus experimentellen Untersuchungen gibt es Hinweise auf eine Wirkungsabschwächung von Antibiotika (Tetracycline, Aminoglykoside, Penicilline) durch Acetylcystein. Aus Sicherheitsgründen sollte deshalb die Einnahme von Antibiotika getrennt und in einem mindestens 2-stündigen Abstand zeitversetzt erfolgen. Dies betrifft nicht Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cefixim oder Loracarbef. Diese können gleichzeitig mit Acetylcystein eingenommen werden.
Hersteller: Hexal AG
Hexal AG
Das 1986 gegründete Pharmaunternehmen HEXAL ist heute der größte Arzneimittelhersteller in Deutschland und beschäftigt mehr als 4.300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Neben der Salutas Pharma GmbH in Magdeburg, die das Herzstück der HEXAL-Arzneimittelproduktion darstellt und eines der modernsten Pharmazentren in Europa ist, gibt es noch acht weitere Standorte in Deutschland. In Oberhaching bei München werden seit 1999 sogenannte Biosimilar Medicinal Products entwickelt und produziert. Bei diesen Biosimilars, welche Folgeprodukte biotechnologisch hergestellter Arzneimittel sind, ist HEXAL Vorreiter in Deutschland.
Alle qualitativ hochwertigen Medikamente von Sandoz-HEXAL werden auf der Basis von rund 300 Wirkstoffen entwickelt, hergestellt. Das Portfolio umfasst Produkte aus allen größeren Gebieten der Therapie, vor allem aber Schmerztherapeutika, Herz-Kreislauf-Medikamente und Magen-Darm-Präparate. Bekannte Generika der HEXAL AG sind unter anderem ACC® akut Hustenlöser, Gingium®, OMEP® akut gegen Sodbrennen, Lorano® gegen Heuschnupfen oder Cetirizin HEXAL® zur Anwendung bei Allergien.
Alternative Arzneimittel
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